Lex Luthor: Alle Schauspieler von Supermans Erzfeind
Von Scott James Wells bis Nicholas Hoult – eine umfassende Übersicht aller Schauspieler, die Lex Luthor in Filmen und Serien verkörpert haben. Erfahre mehr über ihre Darstellungen und die Entwicklung der ikonischen Superman-Antagonisten.
Lex Luthor wurde von einer ganzen Reihe von Schauspielern in den Superman Filmen und Superman Serien gespielt. In dieser Fotostrecke findest du die herausragendsten Schauspieler seit 1950. Hier hast du schon einmal die Übersicht, was dich erwartet:
- 1950 – Lyle Talbot (Atom Man vs. Superman)
- 1978, 1980, 1987 – Gene Hackman (Superman, Superman II, Superman IV)
- 1988–1989 – Scott James Wells (Superboy, Staffel 1)
- 1989–1992 – Sherman Howard (Superboy, Staffel 2–4)
- 1993–1997 – John Shea (Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark)
- 2001–2011 – Michael Rosenbaum (Smallville)
- 2006 – Kevin Spacey (Superman Returns)
- 2016–2017 – Jesse Eisenberg (Batman v Superman: Dawn of Justice, Justice League)
- 2019–2021 – Jon Cryer (Supergirl, Arrowverse-Crossover-Episoden)
- 2022 – Titus Welliver (Titans, Staffel 4)
- 2023–heute – Michael Cudlitz (Superman & Lois, Staffel 3–heute)
- 2025 – Nicholas Hoult (Superman von James Gunn, DCU)
Lyle Talbot
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Lyle Talbot verkörperte Lex Luthor im Kino-Serial „Atom Man vs. Superman” aus dem Jahr 1950. In dieser 15-teiligen Fortsetzung des ersten Superman-Serials tritt Talbots Lex Luthor als kriminelles Genie auf, das sich hinter der Maske des „Atom Man” verbirgt und Metropolis mit High-Tech-Geräten erpresst. Talbot war damit der erste Schauspieler, der Supermans Erzfeind in einer Realfilm-Produktion darstellte, und ebnete den Weg für künftige Lex-Luthor-Interpretationen auf Leinwand und Bildschirm.
Talbots Darstellung orientierte sich am Comic-Vorbild des wahnsinnigen Wissenschaftlers und wurde retrospektiv positiv bewertet. Karl Stern lobte Talbot dafür, den verrückten Wissenschaftler nicht zu überdreht, aber dennoch bedrohlich gespielt zu haben – mit einer „gemeinen Ader”, die perfekt zur Figur passte. Einige Fans und Kritiker sehen Talbots Performance bis heute als bemerkenswert an, da er dem frühen Lex Luthor eine überzeugende Boshaftigkeit verlieh. Diese erste Leinwand-Version von Lex Luthor gilt als bis heute als Kultbeitrag.
Gene Hackman
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Gene Hackman spielte Lex Luthor in drei Superman-Kinofilmen der späten 1970er und 1980er Jahre: Superman (1978), Superman II (1980) und Superman IV: The Quest for Peace (1987) . Hackmans Luthor ist hier ein charismatischer, zugleich komisch-egozentrischer Schurke, der in wechselnden Verkleidungen und mit grandiosen Plänen – vom Immobilienbetrug bis zur nuklearen Erpressung – Superman das Leben schwer macht. Diese Interpretation des glatzköpfigen Superverbrechers mit Helfern wie Miss Teschmacher und Otis prägte das Kinobild von Lex Luthor über ein Jahrzehnt hinweg.
Hackmans Verkörperung wurde zum Maßstab für die Figur und genießt bis heute Kultstatus. Sein Lex Luthor verbindet Bedrohlichkeit mit Humor und gilt als gleichermaßen furchterregend wie unterhaltsam – eine Kombination, die ihn für das Publikum weltweit einprägsam machte. Hackmans Performance wurde seinerzeit von Kritikern gelobt und setzte ein „hohes Level” für alle nachfolgenden Darsteller der Rolle. Bis heute lebt diese Version in der Popkultur fort, und Hackmans augenzwinkernder, doch gefährlicher Luthor wird als legendäre Schurkenfigur in Erinnerung behalten.
Scott James Wells
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Scott James Wells verkörperte Lex Luthor in der ersten Staffel der TV-Serie Superboy (1988–1989). In dieser Serie, die Supermans Jugendjahre an der Universität von Siegelville schildert, trat Wells als junger Lex Luthor auf – zunächst mit vollem Kopfhaar und als arroganter Kommilitone von Clark Kent. Gegen Ende der Staffel verlor seine Figur bei einem Laborunfall all ihr Haar (analog zur Comic-Vorgeschichte von Lex) und schlug den Weg zum rachsüchtigen Erzfeind ein.
Nach Abschluss der ersten Staffel wurde Wells in der Rolle durch einen älteren Darsteller ersetzt, was in der Serienhandlung durch eine radikale Gesichtsoperation von Lex erklärt wurde. Wells’ Version von Lex Luthor blieb vergleichsweise blass und wurde bereits nach einer Staffel umfassend überarbeitet. Die Produzenten entschieden, dass ein reiferer, bedrohlicherer Luthor der Serie mehr Spannung verleihen würde. Tatsächlich erwies sich die Umbesetzung als Gewinn für Superboy: Wie Produzent Ilya Salkind später anmerkte, verbesserten sich die Einschaltquoten nach dem Wechsel deutlich.
Wells’ kurze Darstellung wird heute oft von der markanteren Performance seines Nachfolgers überschattet; sie bleibt jedoch bemerkenswert als erster Live-Action-Lex im Fernsehen und als Versuch, den jungen Luthor in einer originellen Weise darzustellen.
Sherman Howard
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Sherman Howard übernahm ab 1989 (Staffel 2) die Rolle des Lex Luthor in Superboy und spielte den Schurken bis zum Serienende 1992. Anders als sein Vorgänger verkörperte Howard einen älteren, glatzköpfigen Luthor, der bereits vollends zum kriminellen Genie gereift ist.
In der Serie wird erklärt, dass Lex sein Aussehen via plastischer Chirurgie geändert hat, um der Polizei zu entkommen – ein Kunstgriff, der den nahtlosen Übergang zu Howards Darstellung ermöglichte. Von Staffel 2 bis 4 trat Howard regelmäßig als Superboys gefährlichster Gegner auf, der mit wahnsinnigen Erfindungen und skrupellosen Plänen die Helden herausfordert.
Howards Darstellung gilt unter vielen Fans als eine der überzeugendsten Lex-Luthor-Interpretationen überhaupt. Er prägte die Figur als wahnsinnigen, fast schon psychopathischen Gegenspieler, der in seiner Manie stellenweise dem Joker Konkurrenz machen könnte. Einige Zuschauer bezeichnen Sherman Howard gar als den besten Lex-Luthor-Darsteller, da er die Bedrohlichkeit und Verrücktheit der Comicfigur so eindringlich zum Leben erweckte.
Seine Performance brachte dem TV-Lex Luthor neue Tiefe und trug dazu bei, Superboy trotz geringerem Budget einen denkwürdigen Superschurken zu verleihen.
John Shea
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John Shea spielte Lex Luthor in der Fernsehserie „Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark” (1993–1997). Dort tritt er als milliardenschwerer Unternehmer Lex Luthor auf, der in Metropolis öffentlich als Wohltäter und Mann von Welt gefeiert wird – insgeheim jedoch verbrecherische Machenschaften verfolgt.
Vor allem in der ersten Staffel (1993/94) fungiert Sheas Lex als charismatischer Hauptantagonist, der sogar Lois Lane den Hof macht, um Superman auszustechen. Nachdem Luthor am Ende von Staffel 1 scheinbar in den Tod stürzt, kehrt Shea in späteren Staffeln für Gastauftritte zurück (etwa 1995 und 1996), in denen Lex erneut seine Obsession mit Superman auslebt.
Sheas Interpretation des Luthor fand in den 90er-Jahren viel Anklang und verhalf dem Schauspieler zu großer Bekanntheit. Sein Lex Luthor war elegant, kultiviert und zugleich eiskalt berechnend – eine Mischung, die ihn zu einem eindrucksvollen Gegner machte. Besonders gelobt wurde, wie Shea den charmanten Publikumsliebling und den skrupellosen Schurken in einer Figur vereinte, was der Serie eine besondere dramatische Note verlieh.
Die romantische Rivalität, die sein Lex um Lois Lane etablierte, fügte der Superman-Erzählung eine neue Facette hinzu, die vom Publikum positiv aufgenommen wurde. Insgesamt etablierte John Shea einen vielschichtigen Luthor, der in Erinnerung bleibt, auch wenn „Lois & Clark” eher für sein Hauptdarsteller-Duo bekannt ist.
Michael Rosenbaum
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Michael Rosenbaum verkörperte Lex Luthor in der Serie „Smallville” (2001–2011) und prägte damit eine ganze Ära des Charakters im Fernsehen. „Smallville” zeigte die Vorgeschichte von Superman, und Rosenbaum spielte Lex vom jungen Erwachsenenalter an: zunächst als komplexen Freund von Clark Kent, der nach und nach – über sieben Staffeln – seine dunkle Seite enthüllt und zum Erzfeind wird.
Rosenbaum gehörte von 2001 bis 2008 zur Stammbesetzung und kehrte für das Serienfinale 2011 noch einmal zurück, um den Kreis zum ikonischen Superman-Lex zu schließen. Seine Darstellung zeichnete sich durch Nuancen aus: Anfangs wohlwollend und tragisch, später manipulierend, machthungrig und zutiefst verletzt, was den Verrat an der Freundschaft mit Clark angeht.
Rosenbaums Leistung wurde von Kritikern und Fans vielfach gelobt und vielfach als eine der besten Lex-Luthor-Darstellungen bewertet. Bereits 2001 erhielt er für die Rolle einen Saturn Award, und im Laufe der Serie sammelte er weitere Auszeichnungen. Sein Lex Luthor wurde für die vielschichtige Entwicklung und die intensive Darstellung gefeiert; TV Guide zählte diesen Lex 2013 sogar zu den „60 nastiest Villains of All Time” (den fiesesten Schurken aller Zeiten).
Viele betrachten Rosenbaums Lex als Maßstab für moderne Interpretationen – ein Charakter, der zugleich menschlich verletzlich und furchteinflößend genial erscheint. Seine Verkörperung hat nachhaltig Einfluss genommen und wird oft als herausragendes Element von „Smallville” hervorgehoben.
Kevin Spacey
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Kevin Spacey übernahm die Rolle des Lex Luthor im Film „Superman Returns” (2006). In dieser quasi-Fortsetzung der klassischen Superman-Filmreihe tritt Spacey in die Fußstapfen von Gene Hackman, interpretiert den Schurken jedoch auf eigene Weise: Sein Lex Luthor ist düsterer und direkter, ohne den augenzwinkernden Humor der 1970er-Version.
Spaceys Luthor kehrt nach Jahren aus dem Gefängnis zurück, um Supermans Heimat auszurauben und einen neuen Kontinent aus Kryptonit zu erschaffen – ein Plan, den er mit kalter Grausamkeit verfolgt. Mit kahlrasiertem Kopf und aristokratischem Auftreten verkörpert Spacey einen rachsüchtigen Lex, der die Rückkehr des verschollenen Superhelden zum Anlass nimmt, alte Rechnungen zu begleichen.
Spaceys Darstellung wurde zum Highlight des Films und vielfach positiv aufgenommen. Kritiker lobten insbesondere, dass Spacey die Rolle mit neuer Bedrohlichkeit füllte und den zuvor eher humorigen Charakter in einen rücksichtslosen, unberechenbaren Gegner verwandelte. Auch wenn „Superman Returns” insgesamt gemischte Reaktionen bekam, war man sich einig, dass Spacey als Lex Luthor überzeugend ablieferte.
Seine Performance brachte einen ernsthaften, teils beängstigenden Ton in den Film und bleibt als würdige Nachfolge von Hackmans Lex in Erinnerung.
Jesse Eisenberg
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Jesse Eisenberg verkörperte Lex Luthor im DC-Extended-Universe: zuerst in „Batman v Superman: Dawn of Justice” (2016) und erneut in einem kurzen Gastauftritt in „Justice League” (2017). Eisenbergs Lex ist eine moderne Neuinterpretation – ein junger Tech-Milliardär mit exzentrischer Persönlichkeit. Er tritt als neurotischer, hyperintelligenter CEO auf, der öffentlich als Wohltäter erscheint, aber insgeheim Superman und Batman manipulativ gegeneinander ausspielt.
Mit nervöser Energie, schnellen Dialogen und unberechenbarem Verhalten hob sich Eisenbergs Luthor deutlich von früheren, ruhigeren Versionen ab und stellte einen Lex Luthor dar, der eher an einen besessenen Startup-Gründer als an einen traditionellen Industriellen erinnert. Diese innovative Darstellung stieß jedoch auf gemischte Resonanz und war äußerst umstritten. Viele Kritiker und Fans empfanden Eisenbergs nervös-manierten Ansatz als unpassend für Lex Luthor, und das Feedback fiel so negativ aus, dass der Schauspieler selbst einräumte, die schlechte Aufnahme habe seiner Karriere spürbar geschadet.
Einige Zuschauer lobten zwar den Mut zu einer frischen Interpretation und sahen Parallelen zu modernen Machtmenschen, insgesamt blieb Eisenbergs Lex Luthor jedoch als die wohl kontroverseste Umsetzung der Figur im Gedächtnis. Während seine Darstellung bei Teilen des Publikums als Fehlgriff galt, trug sie doch dazu bei, Lex Luthor einmal anders – als jung-dynamischen Geschäftsmann unserer Zeit – ins Rampenlicht zu rücken, was in der Medienwelt lebhafte Debatten über die Figur auslöste.
Jon Cryer
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Jon Cryer stellte Lex Luthor in der Arrowverse-Fernsehserie „Supergirl” dar, beginnend mit der vierten Staffel im Jahr 2019. In seinem ersten Auftritt in „Supergirl” (Episode „O Brother, Where Art Thou?”) bricht sein Lex aus dem Gefängnis aus und wird fortan zum Hauptgegner für Supergirl (und zeitweise Superman). Cryer porträtiert Lex als brillanten, manipulativen Mastermind, der sowohl seine Halbschwester Lena als auch die Helden gegeneinander auszuspielen versucht.
Bis zum Serienfinale 2021 trat er in rund 20 Episoden auf und war auch in den großen Arrowverse-Crossover-Episoden (u.a. bei „The Flash”, „Arrow”, „Batwoman” und „Legends of Tomorrow”) als Lex Luthor präsent, was seinen Status als zentrale Schurkenfigur dieses TV-Universums unterstreicht. Cryers Verkörperung wurde von vielen als unerwartet stark gelobt, da er – bekannt aus Sitcoms – einen bedrohlichen und zugleich facettenreichen Lex Luthor ablieferte.
Die „Supergirl”-Produzenten bezeichneten ihn sogar als „Wunschbesetzung” für die ikonische Rolle. Tatsächlich attestierten Kommentatoren ihm einen „phänomenalen Job” als Lex Luthor im Arrowverse. Seine Performance, die zwischen charmantem Intellekt und kaltblütiger Boshaftigkeit pendelt, avancierte in den späteren „Supergirl”-Staffeln zum Highlight der Serie.
Viele Fans zählen Cryers Version zu den besten TV-Lex-Luthor-Interpretationen, da er dem klassischen Comic-Schurken treu blieb und dennoch eigene Akzente setzte. Durch Cryers Erfolg blieb Lex Luthor auch im Fernsehen der späten 2010er relevant und trug zum Abschied des Arrowverse nochmals erheblich zur Spannung bei.
Titus Welliver
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Titus Welliver übernahm 2022 eine Gastrolle als Lex Luthor in der vierten Staffel der Serie „Titans” (Folge „Lex Luthor”). In diesem kurzen Auftritt wird Lex Luthor als mächtiger, aber sterbenskranker Geschäftsmagnat gezeigt, der erstmals direkt auf die jungen Titans trifft. Wellivers Luthor hat im „Titans”-Universum eine Vorgeschichte als heimlicher Drahtzieher hinter Projekten wie dem Klon „Superboy” (Conner Kent) – entsprechend konfrontiert er in der Episode seinen genetischen „Sohn” Conner.
Obwohl Wellivers Präsenz nur auf die Auftaktfolge der Staffel begrenzt war, zeichnete er einen Lex Luthor, der sowohl intellektuelle Überlegenheit als auch eine unheilvolle Bedrohlichkeit ausstrahlt. Sein Auftritt fiel mit nur einer Episode äußerst kurz aus, doch hinterließ er einen bleibenden Eindruck. Aufgrund von Vorgaben der Rechteinhaber durfte „Titans” Lex Luthor nur begrenzt einsetzen, was dazu führte, dass Lex bereits im Staffelauftakt einen dramatischen Tod stirbt.
Sowohl Fans als auch der Showrunner zeigten sich enttäuscht darüber, nicht mehr von Wellivers eindrucksvoller Interpretation sehen zu können. Trotz der knappen Screentime wurde Wellivers Leistung gelobt: Er brachte die nötige Gravitas in die Rolle, und viele Zuschauer waren von seiner Präsenz so angetan, dass sein frühes Ableben als Schock empfunden wurde. Damit bewies diese Version, dass Lex Luthor – selbst in kurzer Erscheinungsdauer – für die Handlung einen starken Akzent setzen kann.
Michael Cudlitz
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Michael Cudlitz wurde für Staffel 3 der Serie „Superman & Lois” (2023) als neuer Lex Luthor besetzt. In dieser Interpretation ist Luthor ein ehemals inhaftierter Verbrecherboss, der Jahre nach seiner Verurteilung auf Rache sinnt. Nach außen gibt er den visionären Milliardär und Ex-CEO von LexCorp, doch im Untergrund ist er berüchtigt als brutaler Psychopath, der jeden einschüchtert, der sich ihm in den Weg stellt.
Cudlitz’ Lex betritt in der zweiten Hälfte der dritten Staffel die Bühne: Er wurde durch Lois Lanes Enthüllungsjournalismus ins Gefängnis gebracht und setzt nun alles daran, sowohl Superman als auch Lois persönlich zu vernichten. Seine Einführung erfolgt zunächst mit einem ungewohnten Erscheinungsbild – langer Bart und zottelige Haare nach den Jahren in Haft – doch schon bald offenbart er den altbekannten glatzköpfigen Luthor-Look.
Die Ankunft von Lex Luthor in „Superman & Lois” wurde von den Fans lange erwartet, und Cudlitz’ Darstellung erfüllte diese Erwartungen vollauf. In einer viel beachteten Szene legt sein Luthor sein verwildertes Äußeres ab und präsentiert sich fortan als klassischer Lex im Anzug mit kahlgeschorenem Kopf. Diese Rückbesinnung auf den ikonischen Look wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
Cudlitz verleiht dem Charakter eine bedrohliche, physisch beeindruckende Präsenz, die den Ton der Serie spürbar düsterer und spannungsgeladener macht. Erste Reaktionen von Kritikern und Zuschauern fallen positiv aus, da Cudlitz einen authentischen, furchteinflößenden Lex Luthor verkörpert, der der legendären Figur gerecht wird. Damit zeigt auch diese jüngste Adaption, dass Lex Luthor als Gegenspieler nichts von seiner Faszination verloren hat und auch in modernen Superman-Erzählungen für dramatischen Nachhall sorgt.
Nicholas Hoult
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Nicholas Hoult wird im kommenden DCU-Film „Superman” (2025) die Rolle des Lex Luthor übernehmen. Die Besetzung wurde im November 2023 bestätigt, nachdem Hoult zuvor für die Rolle des Superman vorgesprochen hatte, die letztlich an David Corenswet ging. Regisseur James Gunn entschied sich schließlich, Hoult als dynamischen und unerwarteten Antagonisten zu besetzen.
In Vorbereitung auf die Rolle ließ Hoult sich von Michael Rosenbaums Darstellung des Lex Luthor in der Serie „Smallville” inspirieren. Er trainierte intensiv, um dem körperlichen Erscheinungsbild der Figur im Comic „All-Star Superman” gerecht zu werden. Sein Sohn Joaquin half ihm dabei, sich den Kopf für die Rolle zu rasieren.
Der Film „Superman” (2025) wird von Regisseur James Gunn inszeniert. Neben Hoult als Lex Luthor sind David Corenswet als Clark Kent/Superman und Rachel Brosnahan als Lois Lane zu sehen. Der erste Teaser-Trailer wurde im Dezember 2024 veröffentlicht und zeigt erste Eindrücke von Hoults Interpretation des ikonischen Bösewichts.