Auf der Oberfläche des Jupitermondes Io geraten die Astronautinnen Martha Kivelson und Juliet Burton in eine Schwefeleruption, die ihr Fahrzeug zerstört. Burton stirbt an einer schweren Kopfverletzung. Kivelson konserviert deren Körper, nutzt ihren Sauerstoff und zieht die Leiche auf einem behelfsmäßigen Schlitten Richtung Landefähre — sie hat nur zwölf Stunden bis zum nächsten Funkfenster.
Gegen ihre Schmerzen spritzt sich Kivelson Morphium und beginnt zu halluzinieren: Sie hört Burtons Stimme, die ihr Gedichte vorträgt, und sieht wogende Felsformationen. Ein zusätzliches Amphetamin verstärkt die Visionen. Die Stimme beschreibt Ios Aufbau und dessen magnetische Verbindung zu Jupiter; im elektromagnetischen Spektrum erblickt Kivelson leuchtende Ionenströme, die in Burtons Augenwunde fließen.
Kivelson erkennt, dass Io über Burtons noch teilweise intaktes Gehirn mit ihr spricht. Erschöpft bricht sie zusammen, woraufhin Io Burtons Körper steuert und Kivelson weiterträgt. Sie erwacht über einem See aus geschmolzenem Schwefel, mit weniger als zwei Minuten Sauerstoff.
Io erklärt, sein Zweck sei es, sie zu erkennen, und fordert sie auf zu springen: Ihr Körper werde vergehen, ihr Geist aber könne mit dem Mond verschmelzen. Kivelson stürzt sich in den Schwefel und wird eins mit Io. Einige Zeit später meldet sich das, was von ihr übrig ist, bei der Orbitalstation.